
Foto: Thorsten Schneider
Datei herunterladen
[...] Lokaljournalismus macht aus Nachrichten Verantwortung. Er berichtet über unser Zuhause, über die Menschen vor Ort und über die Themen, die unseren Alltag prägen. Gerade deshalb ist Lokaljournalismus heute wichtiger denn je: Weil er Orientierung gibt, Gemeinschaft stärkt, große politische Zusammenhänge verständlich macht und mit sauberer Recherche Vertrauen in der Bevölkerung schafft. Wer unser demokratisches Europa stärken will, muss auch den Lokaljournalismus stark halten – gedruckt wie online.« [...]
Diese berechtigte Frage ist praktisch so alt wie die Europäische Union. An Aktualität hat sie allerdings nie verloren und wird immer wieder gestellt. Selbstverständlich wird sie heute auch in Verbindung mit dem Klimaschutz formuliert, denn wir sind uns alle der Knappheit unserer Ressourcen bewusst. [...]
Diese Frage wird jedes Jahr – spätestens rund um die Umstellungstage – völlig zu Recht ge-stellt. Vor allem mit Blick darauf, dass bereits 2018 ein Vorschlag vorgelegt wurde, die zwei-mal jährlich stattfindende Zeitumstellung in der Europäischen Union abzuschaffen. Umso verständlicher ist die Frage: Warum stellen wir unsere Uhren immer noch zweimal im Jahr vor und zurück?
[...] Die CDU-Europaabgeordnete Verena Mertens sprach sich hingegen für eine einheitliche Konsensregelung aus: „Ein Mensch kann innerlich Nein sagen und äußerlich keinen Laut herausbekommen. [...] Das darf unser Strafrecht nicht übersehen. Fehlender Widerstand ist keine Zustimmung.“ Sie betonte allerdings auch, dass der Opferschutz nicht im Strafrecht verankert sei und der Handlungsbedarf dort bestehen bleiben würde. [...]
Gestern stimmte das Europäische Parlament mit großer Mehrheit dafür, dass sexuelle Handlungen ohne klares Einverständnis des Gegenübers unter den Strafbestand der Vergewaltigung fallen. Damit werden nun die EU-Länder aufgefordert, ihre bisherigen nationalen Definitionen anzupassen. Rechtsverbindlich ist diese Resolution jedoch nicht. In Deutschland gilt zurzeit die Widerspruchsregelung - also Nein heißt Nein. Damit steht jede sexuelle Handlung gegen den erkennbaren Willen einer Person unter Strafe. Mit dieser aktuellen Regelung wird beispielsweise übersehen, dass Opfer von Vergewaltigungen erstarren und sich somit nicht zur Wehr setzen könnten, warnen Expert:innen. Die „Ja heißt Ja“-Regelung gilt momentan u.a. in Italien, Griechenland, Dänemark, Belgien und Frankreich.
Nach dem EU-Votum für die „Nur Ja heißt Ja“-Regelung fordert Grünen-Abgeordnete Lena Gumnior weiterhin eine ebensolche Regelung in Deutschland. Viele Menschen seien in Extremsituationen in einer Art Schockstarre und könnten nicht Nein sagen. O-Töne Verena Mertens MdEP ab Zeitindex 01:17
[...] «Il Parlamento europeo si è espresso chiaramente. Le donne in tutta Europa meritano pari protezione e l'UE deve ora rispondere con una legislazione che garantisca giustizia e certezza del diritto», ha affermato in una nota l'eurodeputata del Ppe Verena Mertens, plaudendo - a nome dell'intero gruppo - al voto odierno dell'Eurocamera, visto come «un forte appello politico affinché seguano senza indugio proposte legislative concrete». [...]
[...] L'eurodeputata del Ppe Verena Mertens, in una nota a nome del gruppo, ha espresso soddisfazione per il voto finale e ha ribadito il «bisogno di una definizione chiara e comparabile di stupro in tutta l'Ue».
The EPP Group wants to unify rape legislation across Europe based on consent and welcomes today’s vote in the European Parliament as a strong political call for concrete legislative proposals to follow without delay. "Parliament has spoken clearly. Women across Europe deserve equal protection, and the EU must now respond with legislation that delivers justice and legal certainty," said Verena Mertens MEP, who negotiated Parliament’s resolution on behalf of the EPP Group in the Civil Liberties Committee. "We need a clear and comparable definition of rape across the European Union, based on freely given consent," Mertens said. "Sexual acts without freely given consent must be punishable, and lack of resistance must never be interpreted as consent." [...]
Schutz vor sexueller Gewalt darf nicht vom Wohnort innerhalb der EU abhängen/ Polizei und Justiz brauchen klare, rechtssichere und praxistaugliche Regeln Heute hat das Europäische Parlament den Bericht über einwilligungsbasierte Rechtsvorschriften zu Vergewaltigung in der EU angenommen. Dazu erklärt die Europaabgeordnete Verena Mertens (CDU): „Der Schutz der sexuellen Selbstbestimmung darf in Europa nicht davon abhängen, in welchem Mitgliedstaat ein Opfer lebt. Entscheidend muss sein, ob eine sexuelle Handlung freiwillig gewollt war. Fehlender Widerstand darf niemals als Einverständnis gewertet werden. [...]
Folgend finden Sie eine Sammlung hochauflösender Bilder, die für redaktionelle Zwecke und journalistische Berichterstattung zur Verfügung stehen. Als Medienvertreter oder interessierte Öffentlichkeit können Sie diese Bilder kostenfrei unter Angabe der Bildquelle nutzen.
















